Archiv für August 2010

TeteRock Rückblick

Yeah. Dass Steffen zum ersten Mal überhaupt seine Geburtsstadt Teterow, wo einst sein Opa dank des Ladens „Fernseh Krafft“ eine Dorflegende war, im Rahmen unseres Auftrittes beim TeteRock-Festival besucht hat, musste natürlich auf Band festgehalten werden. Have fun!

Sziget Festival Rückblick

Nun ist auch unser Video-Rückblick zum Sziget-Festival fertig und ihr könnt ihn hier direkt mal abchecken:

Have fun!

Emergenza World Finale – Ergebnis

Inzwischen ist auch das offizielle Ergebnis des Emergenza World Finals bekannt und auf der Homepage von Emergenza veröffentlicht. Wir sind im Gesamtranking auf einem sehr zufriedenstellenden 7. Platz gelandet (217 Points). Erstaunlicherweise konnte sich lediglich die Siegerband aus Japan HANATOCHIRURAN stimmenmäßig absetzen und hat so einen Vorsprung von über 100 Punkten, die Jury war sich hier also sehr einig :) .

http://www.emergenza.net/1/intfinal2010_d.asp

Was uns persönlich noch sehr freut, ist dass wir von der technischen Jury als recht gut empfunden wurden und sich alle Instrumentalisten der Band auf den vorderen Plätzen des Technical Skills Ranking wiederfinden. Wie ja auch schon bekannt ist, hat Steffen da ja ganz, ganz vorne abgeräumt und ist „Best Singer“ geworden.

Hier finden sich noch ein paar Feedback-Punkte der Jury in Schriftform, wo Steffens Stimme als engelsgleich beschrieben wird: http://www.emergenza.net/news_d.asp?id=3109
Die hätten ihn mal in der 5. Klasse beim Schulkonzert hören sollen, wo er „Sorry seems to be the hardest word“ im Domspatzen-Style zelebriert hat.

Auch ein paar Fotos, unter anderem auch von Acts auf der Hauptbühne, könnt ihr auf der Emergenza-Seite finden: http://www.emergenza.net/6/photos_d.asp

Letzlich bleibt zu sagen, dass dank des Emergenza Artistpools auch für die kommenden Zeit Emergenza ein Partner bleiben wird und für uns diese wunderschöne Zeit noch nicht vorbei ist ;) .

Taubertal Festival

Bäbääm. Ein Wahnsinns-Wochenende liegt hinter uns, darin beinhaltet: der wohl härteste Waste-Einsatz der Geschichte der Band, einen Auftritt auf der Sounds for Nature Bühne auf dem wunderschönen Taubertal Festival und nicht zu vergessen, der Gig am Freitag auf dem Coburger Schlossplatz Open Air.

Im Rahmen des Emergenza Wettbewerbs ist uns zwar unser Abschlussranking noch nicht bekannt (wird demnächst auf emergenza.net veröffentlicht), nichtsdestotrotz freuen wir uns mit unserem Sänger Steffen, der Weltmeister im Singen gewortden ist und mit der offiziellen Auszeichnung „Best Singer“ und einem SingStar-Set (oder irgendwie sowas ähnliches von Sennheiser) nach Hause geht.

Gewonnen hat die japanisch Band, die hatten ja auch die weiteste Anreise… Insgesamt war es wunderschön dort. Horny hat im Backstage-Bereich sogar den Bassisten von „Disko No.1″ Big Al und den Tourmanager von Jan Delay, Marek, getroffen, der aber das zu tun pflegte, was ein Tourmanager tun muss: gestresst sein. Naja, es war ein flauschiges Wochenende, wir haben viele Leute getroffen, auch viele wichtige, was uns hoffentlich mal noch irgendetwas bringen kann ;) .

Demnächst gibts hier diverses Videomaterial der vergangenen Woche, also am Ball bleiben!

Budapest -Sziget Festival

Selbstverständlich hatten wir bei unserem Auftritt auf dem Monster-Festival Sziget wieder eine Kamera dabei, um ein paar Eindrücke festzuhalten. Bis das Ganze geschnitten und verarbeitet ist, wird es aber noch kurz dauern, da nächstes Wochenende ja noch diverse andere, wichtige Dinge anstehen: Am Freitag in Coburg beim HUK Schlossplatz Open Air und am Samstag das World Final des Emergenza Wettbewerbs auf dem Taubertal.

Nichstdestotrotz haben wir hier schon mal vorab ein paar Eindrücke in Textform gesammelt, die ihr euch durchlesen könnt.

Sonntag 10:52 Abfahrt in Bayreuth, fast eine Stunde später als geplant, aber noch immer im grünen Bereich. Bereits beim ersten Tankstopp gibt es Probleme bei der Überprüfung des Reifendrucks, welche allerdings beseitigt werden können. Während der Hinfaht stellt Landi einen Rekord auf seinem Game Boy Colour auf: Das komplette Super Mario Game in 38min 31s durchgespielt. Was er jetzt noch nicht weiß: Auf der Rückfahrt wird er diesen Rekord noch dreimal brechen. Wir versuchen uns vom Navigationsgerät Ungarisch-Unterricht geben zu lassen – failed…
Nach gut 8 Stunden Reisezeit treffen wir im Hotel ein. Erstmal Geld wechseln und dann los, wir sind zur Sightseeing Tour mit den Emergenza Betreuern verabredet und wollen uns jetzt noch ein richtig leckeres Bier gönnen. Wir sollen irgendwo hinkommen, obwohl wir nichtmal wissen, wo wir uns im Moment aufhalten. Verwirrung, Umhergeirre, Budapest scheint groß zu sein. Wir können nichts lesen und niemand der Einheimischen versteht Englisch. Verdammt, wieso hat das mit dem Navi nicht geklappt. Nach einer Stunde und etlichen Verzweiflungsanrufe brechen wir ab, verschieben das Aufeinandertreffen mit dem Stage Manager auf den nächsten Tag, so bekommen wir wenigstens genung Schlaf.
Montag: Von wegen. Steffen konnte die Nacht nicht schlafen und sieht auch so aus. Erstmal Frühstücksbuffet, sieht eigentlich ganz gut aus. Außer der Kaffe, irgendwie ne Mischung aus Malzkaffe und ganz viel Wasser. Beim Hinzugießen von Milch verfäbrt er sich plötzlich grau. Müsste man sich ungarischen Kaffe ausdenken, würde man ihn vermutlich tatsächlich so aussehen lassen. So wird das nichts, der nächste McDonalds ist gleich um die Ecke, yeah!
Wenig später werden wir von unserem Betreuer eingesammelt und per Artist-Shuttle zum Festival-Gelände chauffiert. Wow, never had that before!
Das Festival und das Gelände sind der absolute Hammer. Jeder der schon mal da war, versteht wovon wir sprechen. Wunderschönes Ambiente, wir nutzen die verbleibende Zeit uns das ganze Treiben ein wenig anzusehen und diverse Menschen für unseren späteren Auftritt begeistern zu können. Dann der Auftritt: Es scheint funktioniert zu haben, der Bereich vor der Bühne ist gut gefüllt und wir haben tierischen Spaß. Steffen ist inzwischen fit und meistert die Anmoderationen auf Englisch routiniert wie ein Engländer.
Aftershow Party: Die dänische Band „And You‘re Off“ hat als zweites gespielt und dementsprechend am meisten getrunken. Die Jungs sind der Hammer! Obwohl er kaum ein Wort Deutsch spricht, stimmt der Sänger diverse Lieder der Prinzen und der NDW an. Wir sind dem Totlachen sehr nahe. Die halbstündige Busfahrt zurück ins Hotel wird von einem nimmer enden wollenden Medley von Britney Spears, Hits der 70er bis hin zu White Stripes unterlegt. Die beiden Fahrer fühlen sich gut unterhalten, glauben wir.
Dienstag / Heimfahrt: Wahnsinn, was für drei Tage! Die Heimfahrt gestaltet sich als anstrengend, da Steffen alle 45 Minuten aufs Klo muss. Beim 6. und letzten Pissstopp schafft er es sogar mit seiner Hose am Klo entlangzustreifen und so die Urintropfen der letzten 25 Truckerfahrer einzusammeln. Peinlich, aber der Duft macht es ihm unmöglich, das vor uns zu verheimlichen.

Fazit:
Der Band Waste reicht eine Palette RedBull Cola genau für einen dreitägigen Trip nach Ungarn und zurück (Vielen Dank an RedBull für das Sponsoring!). Das Wetter in Budapest ist dreimal so geil wie hier. Auf dem Sziget Festival scheinen ein Großteil der niederländischen, jugendlichen Bevölkerung zu verweilen, fast jeder, den wir hier ansprechen, ist aus Holland. Steffen muss dringend sein Blase trainieren. Die Prinzen sind bekannter als wir es ihnen zugetraut hätten. Das Sziget Festival ist nicht nur Europas größtes Festival, sondern wohl auch das Schönste.

Demnächst werden wir hier auch noch den Videorückblick posten. YEAH!